Autor Thema: Historie Dascons  (Gelesen 916 mal)

Anne

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Historie Dascons
« am: Februar 22, 2015, 00:48:11 »
Frühzeit und Eroberung Dascons
Die erste Erwähnung von Dascon stammt aus Fragmenten von Chroniken, die auf das Jahr 625 nach Ceridon verweisen. Sie sprechen von einer Burg Dascon, die nach dem Fluss, an dem sie errichtet wurde, benannt ist. Diese Fragmente stammen aus einer Chronik, die nach den Aufzeichnungen eines Wanderpredigers angelegt wurde. Die heutige Meinung ist, dass die Burg Dascon damals der Sitz des Barons Mihael Fil Maeldoi war und als Zollburg diente, um den Fluss zu überwachen.
Zu dem Zeitpunkt gab es wahrscheinlich schon eine Siedlung am Fuße der Burg, die von den Zollgeschäften und der Versorgung der Burg lebte. Die Umlande der Burg und die Gebiete, die das heutige Dascon ausmachen, wurden von vielen Feudalherren gehalten, genauere Angaben lassen sich aus den alten Chroniken nur selten ziehen. Nur im heutigen Rhumforte gibt es noch Adelige, die ihre Stammbäume bis in diese Zeit zurückverfolgen können.
Ab dem Jahre 705 nach Ceridon gibt es aus den Östlichen Gebieten des heutigen Marsault vermehrt Aufzeichnungen von Überfällen, die auf die Küstengebiete geführt wurden. Vereinzelt sind diese Überfälle auch im Landesinneren bis hin zum Gebiet der heutigen Markgrafschaft Dascon verzeichnet. Um das Jahr 709 wird die Küste verstärkt angegriffen, es ist von barbarischen Invasoren die Rede, die die Gebiete besetzen und weiter ins Landesinnere vordringen. In den zwei folgenden Jahren drangen die Angreifer bis nach Dascon vor, eroberten die Burg und das Umland und drangen am Fluß weiter nach Westen vor.
Die einfache Bevölkerung floh aus den östlichen Gebieten und suchte in den weiter westlich gelegenen Baronien und Ritterschaften Zuflucht. Krankheiten und Seuchen breiteten sich in den Flüchtlingstrecks aus und überzogen auch die Dörfer und Siedlungen, die sie erreichen, mit Leid und Verderben. Durch die fortwährenden Kämpfe wurden Felder nichtmehr bestellt und es kam zu Hungersöten in den Landstrichen. Es wird auch von Bauernaufständen berichtet, die sich aus Angst vor den Eindringlingen, Hunger und den Krankheiten gegen ihre Herren auflehnten.
Während das Land im Tumult und Aufruhr versank scharte ein bis dahin unbekannter Ritter aus Dascon einige Lyrische Adelige um sich zusammen, um die Ländereien von den heidnischen Angreifern zu säubern. Der Heerzug setzte bei der Burg Dascon über den Fluß über und eroberte die Burg als Brückenkopf. Von dort aus begannen sie die Angreifer zurückzuschlagen und befreiten nach und nach die Ländereien. Der Ritter wurde als Befreier Dascons von der Bevölkerung und den verbleibenden Adeligen gefeiert und krönte sich 717 nach Ceridon zum ersten Herzog von Dascon und nannte sich Gerard de Dascon.
Herzog Gerard de Dascon nahm die Burg Dascon und das Umland als seinen Herrschaftssitz und verlieh den Adeligen, die ihn begleitet hatten, die Lehen in Umland, auf die niemand mehr Anspruch erheben konnte. Da es durch den Krieg viele Witwen unter den alten dasconer Adeligen zu beklagen gab verheiratete er diese mit den Adeligen, die ihm geholfen hatten, um deren Anspruch auf ihre Lehen zu bekräftigen.
« Letzte Änderung: Februar 22, 2015, 00:50:32 von Anne »