Autor Thema: Das Ceridentum  (Gelesen 2209 mal)

Anne

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Das Ceridentum
« am: Februar 22, 2015, 21:29:31 »
Von zentraler Bedeutung für das Spiel rund um und in Dascon ist die lyrisch-ceridische Kirche und damit das Ceridentum.
Da das tolle und umfangreiche Ceridenwiki zurzeit nicht zugänglich ist, wollen wir euch hier nach und nach die wichtigsten Informationen, Dateien zu Heiligenkärtchen etc. und das Textmaterial zugänglich machen, das jeder Spieler Dascons mehr oder weniger sicher kennen sollte.
Wer sich etwas herunterladen und ausdrucken möchte zum spicken, kann schon mal auf diese beiden Dateien zurückgreifen, eine IT-Sammlung der wichtigen Ceridentumthemen und ein Gebetsbüchlein .

In diesem Thread finden sich bisher:
- Die Geschichte der Schöpfung und des Ceridentums
- Die lyrisch-ceridische Kirche und ihre Orden
- Magie, andere Götter, Wiedergeburt, Verfehlungen
- Die sieben Manifeste
- Die sieben Weisungen
- Die sieben Tugenden
- Die neun Versuchungen

- Das 'Oh Eyner' - das wichtigste Gebet im Ceridentum, das jeder auswendig können sollte!

Die Grundlage einer Materialsammlung nimmt gerade Gestalt an, bisher zugänglich gemacht durch Kendras Blog: klick mich, hier gibt es tolle Ceridentumsachen
« Letzte Änderung: August 18, 2016, 01:21:31 von Anne »

Anne

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Re: Das Ceridentum
« Antwort #1 am: Februar 22, 2015, 21:30:52 »
Der zentrale Gruß unter Ceriden:

Geistlicher:  Der Eyne weilet unter uns
Anwort:      Zu allen Zeiten

Das wichtigste Gebet:

Oh Eyner, dessen wachsam Aug
schützend immer auf uns ruht,
bist unser wahrer, einzger Glaub,
hilfst uns zu scheiden Bös von Gut.

Schütz uns vor der Magier Mächte
und lass uns Heiden stets bekehren,
so wolln wir schirmen unsre Knechte
und unsre Herren stets verehren.

Das alles wolln wir tun und geben
um uns in deiner Gnad zu sehn,
dann wird der Seelen Schal sich heben,
wenn wir vor Deiner Waage stehn.

Anne

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Re: Das Ceridentum
« Antwort #2 am: Februar 22, 2015, 21:32:24 »
Die sieben Tugenden

Die erste Tugend: Weisheit
Die Tugend des heiligen Aurelius, des Bewahrers, der die heiligen Worte des Hilarius überlieferte und hütete, den Bund der Kirche stärkte und bis heute die Schriftrolle trägt.

Die zweite Tugend: Treue
Die Tugend des heiligen Cardorus, des Anklägers, der als Wächter der Wahrheit vom großen Ankläger gegen Hilarius zu dessen größtem Gefolgsmann erwuchs. der die Reinheit des Wortes schützte, allzeit den Glauben verteidigte, in Gehörsam und Demut dem Eynen diente und bis heute die helle Flamme des wahren glaubens schwenkt.

Die dritte Tugend: Beharrlichkeit
Die Tugend des heiligen Pretorius, des reisenden, der das Wort des Eynen in alle Welt trug, geduldig die Heiden bekehrte, die Kranken heilte und unbeirrbar auch in höchster Not stets auf den Eynen vertraute und der bis heute mit dem Stab des Glaubens alle Welt durchwandert.

Die vierte Tugend: Tapferkeit
Die Tugend des heiligen Wladislaw, des aufrechten Kriegers, des Helden des heiligen Landes, der jede Prüfung und Pein bestand und bis heute auf der Seite der Gerechtigkeit mit dem heiligen Schwerte in der Faust für den Eynen Glauben streitet.

Die fünfte Tugend: Wachsamkeit:
Die Tugend des heiligen Severinius, des Wächters, der den Propheten mit seinem Leben schützte und allzeit den wahren Glauben, die heilige ceridische Kirche und jeden Rechtgläubigen mit seinem heiligen Schilde gegen alle Feinde schirmen wird.

Die sechste Tugend: Edelmut
Die Tugend der heiligen Lucretia, der Kunstvollen, die in ihrer Güte allen Menschen die Schönheit des Glaubens offenbart, die Armen kleidet und die Helden salbst, und bis heute die Rose des Glaubens erblühen und das wort des Eynen in jeder Kathedrale erstrahlen lässt.

Die siebte Tugend, die da alle Tugenden vereint: Rechtgläubigkeit
Die Tugend des heiligen Propheten Hilarius, des Erleuchteten, den der Eyne zur Erretung der Welt in die Nachfülge des heiligen Ceridon berufen hat und der bis heute alle tugenden des wahren Glaubens vereint und als Banner der ganzen Ceridenheit erstrahlen lässt.

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Re: Das Ceridentum
« Antwort #3 am: Februar 22, 2015, 21:33:24 »
Die neun Versuchungen:

Die erste Versuchung: Heidentum
Hüte dich vor Aberglauben, heidnischen Worten und falschen Propheten,
denn die bösesten Lügen schleichen sich als süßeste Gift heran.

Die zweite Versuchung: Zauberei
Hüte dich vor Hexerei, Zauberzueg, bösen Runen und Dämonengesang,
denn noch lange werden sie gute Macht in Böses kehren.

Die dritte Versuchung: Habgier
Hüte Dich vor dem Streben nach immer mehr und größerem Reichtum,
denn irdisches Gut soll Dir dienen nicht Du sein Sklave sein.

Die vierte Versuchung: Trunksucht
Hüte Dich vor dem falschen Freund im Weine,
denn er will Dich verschlingen.

Die fünfte Versuchung: Faulheit
hüte dich vor Müßiggang, Trägheit und Nichtstuerei,
denn Faulheit tötet Geist und Körper.

Die sechste Versuchung: Unzucht
Hüte Dich vor wilder Hurerei und rasender Leidenschaft,
denn sonst betrügst Du Dich und die wahre, hohe Liebe.

Die siebte Versuchung: Machtgier
Hüte Dich vor anmaßendem Gebieten und dem Wahnsinn der Macht,
denn der Eyne stürzt die falschen Könige und erhebt die Wahrhaftigen.

Die achte Versuchung: Mordlust
Hüte Dich vor feigem Totschlag und hinterhältiger Meuchelei,
denn sonst folgt Dir das Böse im Leben wie im Tode auf ewig.

Die neunte Versuchung: Selbstvergötzung
Hüte Dich vor Eitelkeit, Ruhmsucht und Selbstanbetung, oder Dein Sturz ist tief,
denn es gibt nur Eynen, der des wahren Lobes würdig ist.

Anne

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Re: Das Ceridentum
« Antwort #4 am: Februar 22, 2015, 21:35:45 »
Die sieben Weisungen:

die erste Weisung: Der Eyne
Es ist ceridisch, sein Leben dem Eynen, dem Wahren, dem Schöpfer zu weihen;
es ist nicht ceridisch, Götzen zu huldigen und Dämonen zu huldigen.

Die zweite Weisung: Die Ordnung
Es ist ceridisch, seinem ceridischen Fürsten und weltlichem Herren treu zu dienen;
es ist nicht ceridisch, heidnischen Aufrührern und Mördern zu folgen.

die dritte Weisung: Mission
Es ist ceridisch, seinen Brüdern das Wort Ceridons und das Licht des Eynen zu bringen;
Es ist nicht ceridisch, die Unwissenden unter dem Joch der Lüge zu lassen.

Die vierte Weisung: Kampf
Es ist ceridisch, allzeit für das Reine und Gute und gegen das Böse zu streiten;
es ist nicht ceridisch, die Mächte der Verführung und der Verdammnis gewähren zu lassen.

Die fünfte Weisung: Das Gute
Es ist ceridisch, das Gesetz zu achten, dem Bruder beizustehen und die Wahrhaftigkeit zu leben;
es ist nicht ceridisch, sein Wohl über das der Gemeinschaft zu heben.

Die sechste Weisung: Das Böse
Es ist ceridisch, der Dunkelheit zu trotzen, der Versuchung zu widerstehen und das Böse zu bannen;
es ist nicht ceridisch, Neid zu säen, Verachtung zu üben und Niedertracht zu speien.

Die siebte Weisung: Der Herr
Es ist ceridisch, den Schutzbefohlenen zu achten, zu leiten, und vor allem Ungemach zu behüten;
es ist nicht ceridisch, dem Schützling die Würde zu rauben, und den wahren Glauben zu beschmutzen.

Anne

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Re: Das Ceridentum
« Antwort #5 am: Februar 22, 2015, 21:37:06 »
Die sieben Manifeste:

Das erste Manifest über den Eynen.
Gebe Deinem Gott keinen Namen, denn er ist der Einzige und Wahre.

Das zweite Manifest über das Rechte.
Scheide das Gute wohl vom Bösen, damit Du sicher wandelst auf dem Pfad der Tugend.

Das dritte Manifest über die Hexerei.
Meide Hexerei und Zauberei, denn sie störet die Ordnung der Welten und ist das Werk des Bozephalus.

Das vierte Manifest über die Mission.
Helfe Deinem Nächsten den wahren Glauben zu erkennen, damit auch er der Weisheit des Eynen teilhaftig werde.

Das fünfte Manifest über den Schutz.
Beschütze Deine Begünstigten, so wie auch der Eyne dich beschützet, denn der Starke hat die Pflicht, den Schwachen zu schirmen.

Das sechste Manifest über den Gehorsam.
Gehorche Deinem Oberen, wie Du dem Eynen gehorchen musst, dem Herren der Herren.

Das siebte Manifest über den Richter.
Erstrebe die Gunst des Eynen, denn er ist der ewige Richter über Leben und Jenseits.

Anne

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Re: Das Ceridentum
« Antwort #6 am: November 22, 2015, 14:03:08 »
Die Geschichte der Schöpfung und des Ceridentums

Von der Schöpfung und ihrem Fall
Der Eine erschuf die Menschen und die Welt. Als Beschützer und Bewahrer seiner Schöpfung erschuf er die Gotteskinder. Nach vollbrachtem Werk überließ der Eine seine Schöpfung den Gotteskindern. Er schuf diese dienstbaren Wesen, um die Sonne über den Himmel zu leiten, den Regen zu bringen und die Früchte des Feldes wachsen zu lassen. Bozephalus, eines der Gotteskinder, sollte den Menschen die Weisheit lehren. Er lehrte zu Anfang den Menschen die Jagd, das Feuermachen, den Ackerbau, die Schrift und die Kräuterkunde. So schufen die Menschen damit eine gottgefällige Kultur und begannen über sich hinauszuwachsen. Denn es ist den Menschen eigen, Neues zu schaffen, darin sind sie das Abbild ihres Schöpfers. Bozephalus aber sah, dass ihn seine Schüler eines Tages überflügeln würden, und wurde neidisch. Am Liebsten würde er die Menschen wieder dumm machen, aber dies hätte seiner Natur als Lehrmeister widersprochen. Also begann er, die Menschen die schlechten Dinge zu lehren: Er lehrte sie die Lüge, den Verrat, die List, die Heimtücke und schließlich gar die Magie. Für diese Gaben aber war der Mensch noch nicht reif, und Krieg und Chaos überzogen die Welt. Die anderen Gotteskinder, welche beharrlich die Schöpfung behüteten, stiftete der Irrlehrer an, sich selbst zu Göttern emporzuschwingen und sich von den schwachen Menschen anbeten zu lassen.

Der Ursprung des Ceridentums
Als der Eine dieses Frevels gewahr wurde, wollte Er die Welt strafen und ließ seinem göttlichen Zorn freien Lauf. Nur wenige Menschen waren noch, die den Versuchungen der falschen Götter nicht erlegen waren, und einer unter ihnen war Ceridon. Vor etwa tausend Jahren stieg er auf den höchsten Berg des heutigen Friedlands empor und schrie zum Einen hinauf, er möge Gnade und Vergebung walten lassen. Als aber der Eine sah, dass es doch noch aufrechte Menschen auf Erden gab, stieg Er hernieder und offenbarte sich Ceridon, der so großen Mut bewiesen hatte. Er handelte mit seinem aufrechten Knecht einen Kontrakt aus: Wenn es ihm gelänge, die Menschen zum Guten zu bekehren, so dass sie von ihren falschen Götzen abschwörten, dann werde sich der Eine nicht von der Welt abwenden, sondern sich erbarmen und die Seelen der Aufrechten zu sich nehmen. So ging der tapfere Ceridon hin und verkündete den Willen des Einen, durch hingebungsvolle Predigt wie auch durch Feuer und Schwert. Der Eine sendet von Zeit zu Zeit seine Zeichen, Propheten und Heiligen, um die Menschen an seinen Kontrakt zu erinnern.

Hilarius, der Erleuchtete
Vor über hundert Jahren wirkte in Friedland und Lyrien der Prophet Hilarius. Er hatte in einer göttlichen Vision den Willen des Einen geschaut: Die Kirche sollte erneuert werden, die Ceridenheit musste wieder zu den alten Werten zurückfinden. Er selbst nannte sich aber den letzten Propheten - er sei der letzte göttliche Fingerzeig vor der schicksalshaften Entscheidung, die der Eine über die Menschheit fällen würde! In nur wenigen Jahren sammelte der charismatische Hilarius sechs Jünger um sich, darunter auch hohe Vertreter der alten Geistlichkeit. So konnten die Kirche und mit ihr die Gläubigen fast vollständig reformiert werden. Hilarius brachte den Menschen die sieben Manifeste des wahren Glaubens, die seitdem die verbindliche Grundlage für jeden Ceriden sind. Ceridon und Hilarius sind in der ceridischen Religion gleichberechtigte Größen. Allerdings erfreut sich die Verehrung des letzten Propheten inzwischen größerer Beliebtheit, da die Zeit seines Wirkens den heutigen Menschen näher ist.
« Letzte Änderung: November 22, 2015, 14:05:35 von Anne »

Anne

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Re: Das Ceridentum
« Antwort #7 am: November 23, 2015, 12:43:55 »
Magie, andere Götter, Wiedergeburt und Verfehlungen

Magie und Ceriden
Magie wird allgemein unter den Ceriden als Werkzeug des Bösen angesehen. Sie muss gemieden, wenn nicht sogar bekämpft werden. Die meisten Ceriden meiden lediglich die Zauberei, nur der Orden der Bannkreuzer verfolgt sie durch die heilige Inquisition. Deshalb ist es sehr gefährlich, sich in den Einflussbereichen der ceridischen Kirche zur Magie zu bekennen. Magie ist die Krone der Schöpfung und sollte dem Menschen erst gegeben werden, wenn er reif dafür ist. Doch Bozephalus gab sie dem Menschen schon vor der Zeit, um damit Chaos und Vernichtung in die Welt zu bringen. Ceridische Priester beherrschen selbstverständlich keine Art der Magie, wiewohl der Eine sie vor den Machenschaften seines Gegners Bozephalus beschützt und ihnen deshalb die Fähigkeit gegeben hat, die unheilige Magie zu bekämpfen.

Ceriden und andere "Götter"

Die Ceriden sind - erst recht seit Hilarius' Predigten - eifrige Missionare, denn sie wissen, dass nur ihre Taten die Welt vor dem Untergang zu retten vermögen. Bozephalus aber lauert noch immer. Sein Wirken ist es, dass böse Geister und Dämonen die Sterblichen heimsuchen und dass dunkle Götter sich erheben. Natürlich dürfen die Ceriden keine anderen Götter dulden, glauben sie doch, dass diese Kinder des Einen Verrat an der Schöpfung begangen haben und die Menschen verwirren. Den Anhängern von anderen "guten" Göttern begegnen reisende Ceriden oft mit einem gewissen missionarischem Eifer - schließlich haben diese armen Seelen zwar das Herz am rechten Fleck aber noch nicht vom wahren heilbringenden Glauben gehört!

Das Jenseits und die Wiedergeburt
Wenn ein Mensch stirbt, schickt der Eine seine Himmelswesen, um ihn mit der Seelenwaage zu prüfen. Hat er sich bewährt, so darf die Seele ins göttliche Paradies Einzug halten. Fühlt er sich zu Höherem berufen, so gewährt ihm der Eine die Möglichkeit, in höherem Range auf Erden zurückzukehren, um sich erneut zu beweisen. Denn im Jenseits findet die Seele den verheißungsvollen Platz, den sie schon im Diesseits eingenommen hatte. Der Diener ist auch im Jenseits ein Diener, nur dass ihn hier Zuversicht und Anerkennung erfüllen. Der Herr jedoch wird auch im Jenseits ein Herr sein, und um so mehr das göttliche Antlitz schauen. Die Seelen aber, die schwach waren und wankelmütig, werden zur Läuterung wieder auf Erden geschickt und als niederste Knechte geboren. Solche Seelen, die sich schon auf Erden dem Bösen verschrieben haben und seinen tückischen Verlockungen erlegen sind, fahren zu Bozephalus, wo sie den Höllenfürsten dienen müssen und die Geißel der Sterblichen sind.

Verfehlung und Buße

Die Ceriden kennen keine Vergebung auf Erden. Der Eine wird mit seiner Seelenwaage die guten und die schlechten Taten einer Seele gegeneinander aufwiegen. Schlechte Taten können also nur durch gute Taten vor dem Richterstuhl des Einen wieder ausgeglichen werden, und darauf sind fromme Ceriden auch stets bedacht. Auch wenn zum Beispiel der Fürstbischof einerseits seine Schutzbefohlenen bluten ließ und damit nicht gerade im Sinne des fünften Manifestes handelte, ließ er andererseits Kirchen und Klöster errichten und im Ausland missionieren - vollbrachte also durchaus gut-ceridische Taten. Die studierten Geistlichen sind Experten im Aufrechnen von Verfehlungen und Sühnetaten.
Wer also im Sinne der Manifeste und sonstigen Weisungen gesündigt hat, der bringt seine Untaten in der Wägung dem Priester vor. Dieser entscheidet dann, welche Wiedergutmachung der Verfehlte zu leisten hat. Im alltäglichen Bereich ist dies oft eine Entschädigung des etwaigen Opfers, hängt also mit ganz profanem Recht zusammen. Bei größeren Verfehlungen werden als Buße gerne Pilgerfahrten auferlegt. Eine schwere Sühne (oder auch Vorsorge für das Seelenheil) ist die Auferlegung einer Mission: Ritter und Geistliche geloben bisweilen eine Reise in ferne heidnische Länder, um den Menschen dort das Licht des Glaubens zu bringen. Solche Missionsreisen können ganz friedlicher Natur sein oder in blutigen Kreuzzügen enden.
Immer jedoch ist die Buße mit Gebeten verbunden, die die Geistlichen den Gläubigen auferlegen, um den Beistand der Heiligen zu erflehen. Eine kleine Spende an die örtliche Kirche gilt als Selbstverständlichkeit, je nach Vermögen des Gläubigen, auf dem Land auch oft in Naturalien. Dieser Aspekt wird von dekadenteren Kirchenvätern, vor allem im Orden der Hilariusiten, zuweilen etwas zu weit getrieben, so dass es mancherorts sogar zu regelrechter Ablasskrämerei kommt - doch gibt es immer wieder Prediger, die eine solche Handhabe als üble Hoffart geißeln.
Nach ceridischer Glaubenslehre ist alles Handeln und Denken Verfehlung, was gegen die Sieben Manifeste verstößt, welche die verbindliche Richtlinie für jeden Gläubigen sind. Bezeichnend für die Manifeste ist, dass hier kaum die grundlegenden sozialen Umgangsformen geregelt werden: Von Diebstahl, Mord und Totschlag, Ehebruch oder Lüge ist hier nicht explizit die Rede. Solche Umgangsformen und Verstöße dagegen werden im allgemeinen Zivil- und Strafrecht geregelt, das im Volk oft mündlich überliefert und schriftlich von Geistlichen festgehalten ist. Auch ein übler Mordbrenner (insbesondere gegen Heiden) kann ohne Weiteres ein guter Ceride sein. Jeder Mensch ist im vierten, zentralen Manifest aktiv aufgefordert, den wahren Glauben zu verbreiten. Viele Verstöße können als Verstoß gegen dieses Gebot interpretiert werden.
Sehr auffällig sind die beiden Manifeste, die das Feudalsystem stützen und wie keine anderen deutlich in das Zusammenleben der Menschen eingreifen - ein besonderes Anliegen des Ceridentums, weshalb diese Religion bei den Mächtigen so beliebt ist. Die Manifeste behandeln aber weniger Verfehlungen der Menschen gegeneinander, sondern vielmehr die Verfehlung des Menschen dem Einen gegenüber. Natürlich kann auch jede Verfehlung unter Menschen als Verfehlung gegen den Einen interpretiert werden - je nach Bedarf und Zeitgeist.
« Letzte Änderung: November 25, 2015, 23:58:25 von Anne »

Anne

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Re: Das Ceridentum
« Antwort #8 am: Dezember 22, 2015, 21:24:32 »
Die lyrisch-ceridische Kirche


Die lyrisch-ceridische Kirche ist von Hilarius vollständig erneuert worden. Wichtigstes Werk der Ceriden ist die  Lumina Prima, die gesammelten heiligen Texte des Hilarius und seiner Jünger. Die Ceriden machen sich von ihrem Gott kein Bild, wie es die Heiden mit ihren Götzen tun. Das Zeichen des Einen ist seit Ceridons Zeiten das Auge. Denn der Eine blickt wachsam auf die Menschen, um sie in guten und schlechten Zeiten zu leiten. Daneben gibt es seit der Erneuerung als Zeichen des Hilarius das Kreuz. Es symbolisiert die vier Himmelsrichtungen, in die sich die Mission der Ceriden erstrecken soll. Seit Hilarius verwenden die Lyrisch-ceridischen daher das Kreuz, von dessen Schnittpunkt das Auge blickt. Im Gegensatz zu der Priesterschaft anderer Religionen enthält sich die Kirche der Ceriden nicht der weltlichen Macht. Vielmehr sind hohe geistliche Würdenträger auch oft mächtige weltliche Herren. Durch die Verknüpfung beider Gewalten, glauben die Ceriden, können die Kirchenväter ihre Mission besser erfüllen. An der Spitze der lyrisch ceridischen Kirche steht der Patriarch, derzeit Victorius I. aus den Reihen der Victorianer. Die Kirche ihrerseits ist aufgeteilt in verschiedene Orden, die sich meist auf einen der sechs Jünger des Hilarius zurückführen lassen, und jeweils verschiedene Aspekte der Religion betonen.

Die Kleriker der ceridischen Kirche können entweder eine klosterlaufbahn oder die Priesterlaufbahn einschlagen.


Klosterlaufbahn:
Familar (Kein geistlicher, aber ein gläubiger der sich für eine gewisse Zeit einer geistlichen Gemeinschaft anschließt)
Novize / Novizin
Mönch / Nonne
Prior / Priorin (Optional je nach Größe des Klosters)
Abt / Abtissin

Priesterlaufbahn:
Novize / Novizin
Vikar / Pater / Priester / Priesterin (Im Grunde gleichwertige Ränge)
Generalvikar (Stellvertreter oder Gesandter eines Bischofs oder Erzbischofs)
Bischof
Erzbischof (Mitglied der Kurie)
Patriarch (Herr der Kirche)

Ein Wechsel zwischen den beiden Laufbahnen ist möglich. Es passiert nicht selten, dass ein begabter Mönch zum Priester berufen wird, oder auch, dass sich ein Priester oder gar Bischof im Alter in ein Kloster zurückzieht.



Die Orden


Der Orden der Hilariusiten
Der älteste Orden der heiligen lyrisch-ceridischen Kirche ist der Hohe Orden der Hilariusiten, der erste Großmeister Aurelius ist der eigentliche Begründer des Kirchenstaates, wie es ihn heute im Königreich Lyrien gibt. Aurelius war auch der erste, der den Patriarchenthron bestieg. Der Orden stellte seitdem die Mehrzal der Patriarchen und hat dadurch in der weltlichen Politik enormen Einfluss. Die Hilariusiten sind der mächtigste ceridische Orden und seine Mitglieder gelten als besonders konservativ. Zum Betätigungsfeld dieses hochgeistigen Ordens gehören vor allem die Wissenschaft und die Lehre der ceridischen Theologie. Da das Bildungswesen innerhalb Lyriens fest in derHand der Kirche ist, ist es nicht verwunderlich, dass die Hilariusiten enormen Einfluss auf dieses haben: So sind die meisten der ceridischen Domschulen unter der Obhut des Ordens. Der Orden gilt als sehr wohlhabend, seine Mitglieder sind meist aus adeligem oder reichem bürgerlichem Haus und verkehren in den höchsten Kreisen der Gesellschaft. Das Ordenssymbol der Hilariusiten ist das goldene Lilienaugenkreuz auf schwarzem Grund.


Der Orden der Bannkreuzer
Der zweitgrößte Orden der ceridischen Kirche ist vom Jünger Cadorus gegründet worden. Die Bannkreuzer haben sehr strikte Ordensregeln - man kann sie als die Hardliner unter den Kirchenleuten bezeichnen. Sie kennen sich am besten aus mit den Schlichen und Verführungen des Bösen und was man dagegen unternehmen muss. Cadorus selbst hat die Einrichtung der Inquisition geschaffen. Die Inquisitoren, die sich meist aus den Reihen der Bannkreuzer rekrutieren, sollen Häretiker und Ketzer, insbesondere auch Hexen und Zauberer, ausfindig machen und wieder zum wahren Glauben zurückführen. Aber noch lange nicht jeder Bannkreuzer gehört zur Inquisition. Bei den einfachen Leuten sind diese Mönche als strenge aber achtbare Männer bekannt, die häufig Bußen auf sich nehmen und den Ceriden so ein Vorbild sind. Ihr Symbol ist ein rotes Pfeilaugenkreuz auf schwarzem Grund.


Der Orden der Schwertbrüder
Die Machtübernahme des ehemaligen wolkowischen Großfürstentums durch Edmond de la Cruz kennzeichnete sich durch rücksichtslose Grausamkeit. Der letzte Großfürst Borodin Radenow III. wurde wie viele andere wolkowische Adlige vom neuen Landesfürsten grausam ermordet. Auch ließ de la Cruz die dem Heiligen Wladislaw geweihte Basilika in Bornburg abreißen, die Gebeine des Schutzheiligen Wolkowiens entfernen, und errichtete an ihrer Stelle eine neue Kathedrale lyrischen Stils: Den St. Carodus Dom. Dies beschwor den Zorn vieler Wolkowen herauf, in jenen Tagen gründete sich 'Die Bruderschaft vom Schwert des heiligen Wladislaw", auch Schwertbrüder von Friedland genannt, was der Patriarch der Ceridischen Kirche, Vastus III., mit Freuden billigte. Die Ziele des Ritterordens sind es, das Andenken des Heiligen Wladislaw hochzuhalten, auch war er ein schützender Hafen für alle unrechtmäßig Verfolgten in Friedland. Dominiert wird die junge Kongregation von ehemaligen wolkowischen Kleinadeligen, die im Ordensrock Schutz vor der grausamen Willkür des Despoten de la Cruz fanden. Ihr Symbol ist ein schwarzes Augenkreuz, welches mit einem weißen Schwert belegt ist. Eine Besonderheit der Schwertbrüder ist, dass der geistliche Arm des Ordens dem weltlichen untersteht.


Der Orden der Pretorusianer
Die Mönche dieses Ordens treten in die Fußstapfen des Heiligen Pretorius. Ihre einfache Regel sieht vor, dass sie ständig auf Wanderschaft sein müssen, um den Glauben unter Heiden und Ceriden zu verkünden. Diese Kongregation von Bettelmönchen hat keine geschlossene Struktur wie die anderen Orden und die Pretorusianer unterhalten auch keine Kirchen, Klöster oder Ordenshäuser. Novizen werden ausgebildet, indem sie ihren Meister einige Jahre lang begleiten, die Heiligen Bücher studieren sie dabei in den Klöstern anderer Orden.
Der Orden der Pretorusianer ist nicht von der Lyrischen Kirche anerkannt und besitzt dem zu folge auch keinen Sitz in der Kurie.
Die Pretorusianer sind auf ihren dauernden Reisen auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen, und sie werden von den Gläubigen selbstverständlich beherbergt.
Die Pretorusianer tragen eine braune Robe und eine braune Gugel auf die zwei gekreuzte Pilgerstäbe stilisiert sind. Als Kopfbedeckung tragen sie meist einen Strohhut oder Pilgerhut.


Der Orden der Lucretianerinnen
Der Ordens der heiligen Lucretia (auch "die Kunstvolle" gennannt) ist nur Frauen vorbehalten. Die Klöster der Lucretianerinnen sind in ganz Lyrien verteilt. Viele Ordensschwestern widmen sich diversen Künsten wie zum Beispiel der Musik, der Malerei usw.
Das Ordenshabit der Lucretianerinnen ist eine schwarze Robe mit einem schwarzen Skapulier auf dem ein Rosenkreuz aufgestickt ist. Darüber tragen sie eine schwarze Gugel und als Kopfbedeckung einen weißen Schleier.


Der Ordo Medicae
Der Ordo Medicae ist ein Orden der traditionell ceridische Pilgerwege beschützt und dort Herbergen unterhält.
Der Wahlspruch des Ordens ist "Wer sich gegen den Eynen stellt, der hat bereits verloren".
Die Mitglieder dieses Ordens sind bewaffnet und tragen hauptsächlich schwarz als Farbe. Auf dem schwarzen Gambeson und/oder Wappenrock ist meist ein weisses Ceridenkreuz stilisiert.
Genauere Informationen kann man einem Posting aus dem larper.ning- Netzwerk entnehmen: http://larper.ning.com/group/Ceridentum/forum/topics/der-ordo-medicae


Die Hand des Eynen
Hierbei handelt es sich um schwer gerüstete Kämpfer, die von der Kirche berufen sind den Willen des Eynen durch zu führen. Sie begleiten zumeist einen Inquisitor um dessen Urteil zu vollstrecken.
Als Erkennungszeichen tragen die schwer gerüsteten Ritter einen weißen Mantel.
Insgesamt gibt es etwa ein dutzend dieser von der Kirche berufenen Kämpfer.
Das Spielen dieses "Ordens" ist nur mit direkter Erlaubnis der Ceridentum-Orga gestattet.


Der Orden der Victorianer
Der in Dascon sehr präsente Orden der Victorianer gründet sich auf den Wandermönch Victorius, der vor etwa vierhundert Jahren durch selbstlose Hilfe an Kranken, weite Missionierungswanderungen und beispielhafte Reinlichkeit vielen Menschen die Wahrheit und Größe des Ceridentums nahebrachte und daher nach seinem Tod heilig gesprochen wurde. Auf seinen Wanderungen suchte Victorius den 'perfekten Ceriden' und kündete von seiner Ankunft, doch er sollte Hilarius' Wirken nicht selbst erleben - seine Nachfolger allerdings erkannten Hilarius als den von Victorius Angekündigten, und so konvertierte der Orden geschlossen zum reformierten Ceridentum. Die Mitglieder dieses Ordens sind praktisch veranlagt und volksnah, obwohl es in Dascon durchaus Klöster der Victorianer gibt, sind auch wandernde Mönche dieses Ordens nicht untypisch. Diese bringen dem Volk abseits von Predigten auch Unterstützung in Krankheit und Elend, frei nach dem Leitsatz von Victorius "ein reiner Körper birgt einen reinen Geist."  Der Orden gewandet sich hauptsächlich in Grau und Braun. Ein typischer Ordensbruder hat beispielsweise eine graue Robe auf der er ein braunes Skapulier trägt. Auf diesem Skapulier ist meist ein weisses Ceridenkreuz oder ein Tränenaugenkreuz stilisiert. Über dem Skapulier wird eine graue Gugel getragen.




>editiert von Haderast am 23.12.15<
« Letzte Änderung: Dezember 23, 2015, 09:34:54 von Haderast »

Anne

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Re: Das Ceridentum
« Antwort #9 am: Juni 01, 2016, 22:03:03 »
Die wichtigsten Heiligen der Kirche

Ceridon

Ceridon begegnete auf dem Heiligen Berg dem Eynen selbst, der ihm auftrug alle Menschen zum wahren Glauben zu bekehren. So begründete der Heilige Ceridon das Ceridentum und brachte auf seinen Reisen das Wort des Eynen in die Welt. Ceridon schrieb alle Erkenntnisse auf, die er aus der Begegnung mit dem Eynen bekam. Heute ist diese Schrift als die "Lumina Prima", das große heilige Buch der Ceridenheit bekannt.
Die Lumina Prima spricht von der Schöpfung und ihrem Fall.
Am heiligen Berg in Wolkowien wird noch heute eine der höchsten Reliquien des Ceridentums verwart. Der Gebetsteppich des heiligen Ceridon.

Hilarius der Erleuchtete
als Erleuchteter des Einen und Erneuerer des Ceridentums nimmt den höchsten Rang unter den Heiligen ein. Über seine Herkunft ist nicht viel bekannt. Er selbst sagt er sei "Durch Feuer und Wasser" gegangen. Noch heute werden Feuer und Wasser für die Erleuchtungszeremonie verwendet und symbolisieren dem Heiligen Hilarius in seiner Rechtgläubigkeit nach zu eifern.
Obwohl der heilige Hilarius weder lesen noch schreiben konnte, konnte er jedes Wort aus den Heiligen Schriften rezitieren und interpretieren.
Der Eyne gab ihm die sieben Manifeste des Ceridentums mit auf den Weg die der heilige Hilarius in die Welt hinaustragen sollte.
Er gilt als der "letzte Prophet" und ist der letzte Mensch dem sich der Eyne direkt offenbart hat.
Seine sechs Jünger folgen in der Rangfolge direkt nach ihm. Sie führten sein Werk fort und gründeten die heutige ceridische Kirche. Alle Orden der Kirche gehen direkt auf die Gründung durch einen Jünger zurück oder beziehen sich auf einen von ihnen. Die sechs Jünger des Hilarius sind:

Aurelius der Bewahrer
Er ist der Gründer der heutigen heiligen Kirche und der Hilariusiten. Sein Zeichen ist die Schriftrolle. Aurelius war ursprünglich ein altceridischer Abt und der erste Jünger des Hilarius. Er hat die vollständigsten Aufzeichnungen von Leben und Lehre des letzten Propheten verfasst. Nach dem Tode von Hilarius gründete der heilige Aurelius die Ceridische Kirche und den Orden des heiligen Hilarius wie wir sie heute kennen und wurde als erster Hilariusit auch der erste Patriarch der neuen Kirche. Das Zeichen der Hilariusiten ist ein goldenes Lilienaugenkreuz auf schwarzem Grund.

Cadorus, der Ankläger

Er gründete die Bannkreuzer und die Inquisition. Meist wird er mit einer brennenden Fackel dargestellt. Cadorus hatte im Auftrag der altceridischen Kirche Hilarius, der als falscher Prophet angeklagt worden war, vor Gericht gestellt. Am Ende des einjährigen Prozesses stand jedoch kein Schuldspruch - Cadorus wurde von Hilarius bekehrt und zu einem seiner glühensden Anhänger. Cadorus war der letzte Jünger: Seine Bekehrung markiert den Wendepunkt in der Mission Hilarii, die schließlich auch innerhalb der altceridischen Kirche auf allgemeine Anerkennung stieß und sie vollständig reformierte. Das Zeichen der Bannkreuzer ist ein rotes Pfeilaugenkreuz auf schwarzem Grund.

Pretorius, der Reisende

Er inspirierte die Pretorusianer zu ihrem Orden. In Darstellungen ist er an seinem typischen Wanderstab erkennbar, den heute noch die Bischöfe und Äbte als Zeichen ihrer Mission tragen. Pretorius ließ alles hinter sich, um die Weisung Hilarii wortgetreu zu erfüllen: Auf seinen langen und gefahrvollen Wanderungen verkündete er das Wort des Einen bis an sein Lebensende. Keiner weiß, wohin es den heiligen Pretorius auf seinen Reisen geführt hat, aber er ist wohl für viele der ceridischen Gläubigen fern von Lyrien verantwortlich. Er ist der Schutzpatron aller Reisenden und der Pilger. Sein Zeichen ist der gekreuzte Pilgerstab auf braunem Grund.

Severinius, der Wächter

Die Templer von Reutin beziehen sich auf ihn und verstehen sich als die Beschützer der Kirche. Ihr Zeichen ist der weisse Schild. Severinius verteidigte Hilarius mit seinem Leben, als dessen Feinde ihn vor das Kirchengericht stellen wollten.  Einem der Häscher, der mit einer Armbrust bewaffnet war, ging ein Schuss los und Severinius warf sich schützend vor den heiligen Propheten. Der Bolzen durchdrang seinen Schild und tötete Severinius der fortan als der Schutzheilige der Ceridenheit bekannt wurde.

Wladislaw, der Krieger

Die Schwertbrüder beziehen sich auf diesen Heiligen und sehen sich als die trutzige Faust des Ceridentums Ihr Symbol ist das Schwert. Wladislaw brachte die Mission mit dem Schwert voran und bekämpfte die Ungläubigen unter Ceriden und Heiden, die dem Wort des Hilarius keinen Glauben schenken wollten. Wladislaw ist der Schutzheilige Wolkoviens und gilt das der größte aller Krieger.

Lucretia, die Kunstvolle

Der Orden der Lucretianerinnen führt sich auf das Wirken dieser Heiligen zurück. Lucretia sah ihren Auftrag darin, die Welt als Paradies auf Erden zu gestalten - denn dies wird das Diesseits sein, wenn die Menschheit einst bekehrt ist. Ihr Ordenssymbol ist das Rosenkreuz als Ausdruck der Vollkommenheit. Lucretia ist die Schutzheilige aller Musiker, Künstler und Kunsthandwerker.

Anne

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Re: Das Ceridentum
« Antwort #10 am: August 18, 2016, 01:24:21 »
Auch im Eingangspost ergänzt:
Ceridentumsammlung mit teilweise auch ziemlich exotischen Sachen.