Autor Thema: Belagerungscon  (Gelesen 14417 mal)

Lieselotte

  • Gast
Re: Belagerungscon
« Antwort #45 am: Januar 16, 2010, 08:00:10 »
Toll wäre es, wenn man wirklich was von den Wällen kippen könnte.
Trocknet alles wieder, gerade im Sommer.

Schorsch

  • Gast
Re: Belagerungscon
« Antwort #46 am: Januar 16, 2010, 13:07:19 »
Pech gehörtbei einer belagerung dazu finde ich dann aber auch gut ausgespielt mit feuer aufbauen und dann kessel drüber und wasser rein und dann erhitzen und so. denn einfach sagen hier ist ein eimer voll pech den habe ich egfunden so nach dem motto finde ich nicht toll aber da denke ich schaut die Orga dann schon drauf.

tobias seybold

  • Gast
Re: Belagerungscon
« Antwort #47 am: Januar 21, 2010, 09:14:03 »
Hallo zusammen,

da wir schonmal relativ intensiv über einen Belagerungscon nachgedacht haben, hier einfach mal ein paar damalige Ideen/Überlegungen:

SC/NSC:
Wir hatten damals überlegt den Con eventuell zu teilen. Also Tag 1-2 dient Gruppe 1 als Belagerer und Gruppe 2 als Angreifer und ab Freitag abend nach der 1. Erstürmung wird dann getauscht. Dabei gibt es dann zwei Möglichkeiten: Entweder klare Trennung SC/NSC - das heißt die Spieler erobern die Burg und müssen sie dann gegen Entsatz halten, oder man tauscht die Seiten. Die ehemaligen Eroberer ziehen mit ihren Charakteren ab, einige bleiben als NSC Besatzer zurück und durch Verrat fällt die Burg an den Feind und muss nocheinmal erobert werden, oder man tauscht die Rollen und der ehemalige Feind ist nun als SC halt am Ende der Sieger.

Ich denke bei der vorhandenen Spielerschaft würde auch ein Konstrukt mit Spielern auf beiden Seiten funktionieren, aber ich denke auch für klare Seiten finden sich genug engagierte Mitspieler - ich würde auch klare Seiten für den ganzen Con bevorzugen wenn das funktioniert was ich unter Ablauf geschrieben habe.

Spielercharaktere oder eigene für die Veranstaltung
Spezielle Charaktere haben einige Vorteile, meiner Erfahrung nach, und cih schließe mich da mit ein, spielen aber die meisten Leute einfach gerne ihren Charakter. Wenn ich eh als Spießknecht vor Ort bin und fast dieselben Klamotten trage kann ich auch meinen Fähnleinknecht spielen, statt eines neuen Charakters.

Ablauf der Eroberung:
Ich habe mittlerweile einige Belagerungen mitgemacht und der Ablauf war immer ähnlich - lange passiert nichts, bzw. nur die üblichen kleine Kämpfe und die dierekte Erstürmung am letzten Tag ist nach 1 Stunde spätestens vorbei - ich weiß nicht wie das auf dem Norderstädt war.

Unsere Überlegungen zielten damals auf vier Phasen ab, dafür sind natürlich entweder eine passende Burg (wir hatten damals die Küssaburg im Blick: http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCssaburg) oder entsprechende Bauten notwendig. Die Ideen beziehen sich jetzt immer auf die Burg.

Phase 1 - Vorbereitung: Es gibt mittlerweile genug Spieler die schwereres Gerät besitzen, wir hatten zusätzlich geplant die Startphase dazu zu nutzen im spiel Belagerungsgerät herzustellen (Setzschilde, Leitern, etc.)

Phase 2 - Vorburg / 1. Tor - Mit Leitern wird die hintere Vorburg angegriffen und mit Wurfhacken und/oder Beschuss fällt das vordere Tor, Die Veteidiger ziehen sich in die innere Burg zurück

Phase 3 - Hauptburg - Unter Beschuss, Pech und anderem muss nun ein Rammbock bis zum Haupttor gebracht werden um dieses Einzurammen, davor kann man noch einen Ausfall der Angreifer oder eine Entsatztruppe nutzen falls notwendig

Phase 4 (optional) - Bergfried - die letzten Verteidiger ziehen sich in den Turm zurück bis dieser nach Verhandlungen dann aufgegeben wird

Wichtig finde ich halt das es verschiedene Phasen gibt in denen die Eroberung schrittweise abläuft.
Sehr geil finde ich Leitern - auf dem Hornstein anno 2003 hat das auch sehr gut funktioniert, und war für die Beteiligten wohl mit der genialste Teil.

Szenario:
Die oben genannten Punkte sind teilweise nicht gut, ich persönlich muss in meinem Urlaub nicht unbedingt auf Essen/trinken verzichten - ich denke man kann die Entbeherungen auch spielen ohne sie zu haben (also gutes Frühstück, aber z.B. die Rationen die dann im Spiel morgens ausgegeben werden stark rationieren). Wenn Pech und Pfeile ausgehen ist das finde ich eher schwierig da dann ein zentrales Element fehlt, hier würde ich dann eher die Menge beschränken und danach muss der Nachschub hergestellt werden


so villeicht hilft etwas davon beim Ideen sammlen.

Grüße Tobias


Schorsch

  • Gast
Re: Belagerungscon
« Antwort #48 am: Januar 21, 2010, 10:26:50 »
Finde ich ein schöner Ansatz.

Wie funktioniert das mit den Leitern? Ich stelle mir das immer im LArp komisch vor. Der verteidiger darf sie nicht weg schieben so das die Leute nicht runterfallen und eigentlich ist es sehr schwer eine leiter hochzugehen mit voller Ausrüstung. Der Verteiger hat es da immer einfacher finde ich, wird aber wegen der Sicherheit des Erstürmers strak eingeschrängt.

Ja ich finde auch Phasen toll. Wie kleinen Holz Vorhof zu erstürmen und so da hat man nicht einmal mit Wucht rein und dann ist
 dass die Burg gestürmt. So könnte man sich selber erst mal verschanzen und dort ein Brückenkopf einrichten. Der Vorhof kann dann natürlich wieder zurück erobert werden das hängt dann wieder vom Spielablauf ab.

Also ich denke ich spreche hier für alle Tanieser. Wir finden feste Seiten besser, da es sonst denken wir, komisch im Spiel ist wie das jetzt alles zu erklären wäre.

Zu den Bolzen und Pfeilen würdee ich auch sagen es gibt ein feste Startmenge pro Nase. Mit dieser Menge muss man dann haushalten. Oder man setzt sich hin in den Fasen wo man eh nur rum sitzt und baut welche nach. Also wirklich ein paar Federn nehmen Stöcke und dann welche nachbauen. War schon auf ein paar Cons wo man das machen musste und das glabte immer gut so hat man was zu tuen  die Fleißigen werden belohnt. Ich persönlich finde es eh immer schön sich was zu erspielen.

Tilli

  • Gast
Re: Belagerungscon
« Antwort #49 am: Januar 27, 2010, 20:06:05 »
Die Küssaburg kenn ich.
Ist ne schöne Ecke.
Bis auf das Torhaus ist die allerdings größtenteils Ruine. Toiletten gibts aber trotzdem!
Es wäre für Belagerer wie auch Belagerte ein Zeltcon mit Selbstverpflegung.

tobias seybold

  • Gast
Re: Belagerungscon
« Antwort #50 am: Februar 04, 2010, 11:54:36 »
Hallo zusammen,

noch ein paar Antworten:

-> Wie funktioniert das mit den Leitern
Super! Natürlich muss man sich hier anpassen (wie bei allen realen Hindernissen). Da man im Larp aber keine 20 Leitern mit 2000 stürmenden Feinden hat geht das auch so ganz gut. Wenn genug Verteidiger da sind läßt man den Feind hochkommen, schlägt solange gepielt ohne Wucht Richtung Helm und metzelt ihn zu dritt nieder wenn er oben ist.
Wie bei vielen "anderen" Kampfsettings muss man hier halt mehr Richtung Spiel und weniger Richtung Kampf gehen. Hat aber gut funktioniert.
Zweiter Punkt ist das aufgrund der Sicherheit die Leitern nicht zu lang und die Mauer nicht zu hoch sein sollte. Küssaburg als Beispiel ist die hintere Wallmauer keine 2m mehr hoch.

Allgemein neigt eine Belagerung zu vielen Pausenzeiten - hier ist es hilfreich klare Konzepte zu haben was in der Zwischnezeit zu tun ist (auch um die Belagerungsstimmung aufrecht zu rehalten) Tor ausbessern, neue Munition basteln, Verwundete versorgen, etc.

Grüße Tobias