Autor Thema: Zeltfrage  (Gelesen 10381 mal)

Joff DER Knappe

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Re: Zeltfrage
« Antwort #45 am: April 04, 2011, 20:53:53 »
*garbesstimme an* rise from the dead *grabesstimme aus*

so nun nach einigem überlegen (und dem Praxistest der A-Tents auf dem letzten DF) beschäftige ich mich mal wieder mit der Zeltfrage...
ich finde das auf con diese ausrede und mehrmals gehörter Ausruf: "ah sieh einer an der Voraustupp war da und hat mir meine
jurtenburg samt Palisade schon aufgebaut" doch sehr papp nasig ist.
Also suche ich ein Zelt bei dem ich nicht erst Erdstreifen und nen vernünftigen Eingang nähen zu müssen, welches ich trotzdem tragen kann ohne umzufallen (also zu allem anderen auf dem rücken)
also hab ich gesucht und bin (nachdem mir ein "Sachsenzelt" zu schwer is) über das da gestolpert: http://www.medieval-market.biz/details.php?id_towar=235&s=5

die alternative wäre eben ein großes (3 auf 5 meter afaik) sachsenzelt oder eben nur ein sonnensegel... aber da ziehts wieder wie hechtsuppe....
also hat jemand ne ahnung wie gut die zelte von medival market so sind?
*Kantholz*

Anne

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Re: Zeltfrage
« Antwort #46 am: April 04, 2011, 21:01:51 »
Genau dieses Soldatenzelt hab ich letztens erst mit einem Bekannten in dessem Garten aufgebaut. Scheint sehr fein, einzig das Gestänge wirkt etwas dünn und zerbrechlich.
Das Packmaß ist wiiiiinzig

Pax

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Re: Zeltfrage
« Antwort #47 am: April 04, 2011, 22:22:27 »
Da ich grade erst ein Zelt von Medieval Market bezogen habe (Normannen Zelt), kann ich sagen, dass mir das recht gut gefällt. Ich habs allerdings erst auf einem Con genutzt und da hat es nicht geregnet. Die Verarbeitung ist sehr ordentlich, ich hab allerdings schonmal schwererern Zeltstoff gesehen. Wenns ordentlich abgespannt ist gehe ich aber davon aus, dass Regen dem Zelt nichts ab kann. Gestänge ist bei mir ordentlich, das Zelt ist aber auch ne Nummer größer als das kleine Soldaten Zelt. Das Packmaß von dem Zelt ist auch gut. Das größte und schwerste ist das Gestänge, geht im Auto bis neben den Beifahrer, das Zelt selber ist kleiner als eine durchschnittliche Einkaufstüte. Der Zusammenbau des Gestänges ist etwas aufwändiger, da man die schräg angeschnittenen Teile erstmal stiften und dann mit einem Seil umwickeln muss, damit es hält. Beim umwickeln sind mir beim ersten Aufbau permanent die Stifte rausgefallen, was das Ganze alleine komplizierter gemacht hat. Eine einfache Steckverbindung mit Hülse und einem Bolzen wäre einfacher gewesen, das gewickelte sieht allerdings toller aus. Bei dem kleineren Zelt dürfte das prozedere allerdings weniger aufwändig sein.

Ich bin etwas Zelt-verwöhnt, für normal wäre mir das kleine Zelt zu klein. Evtl wärs aber mal was um nur mit Motorrad auf ein Zeltcon zu fahren. Im Gegensatz zu den A-Zelten gefällt mir, dass man seitlich reinsteigen kann, sich also nicht der Länge nach rein- und rausquälen muss. Falls das Gestänge zu fimschig sein sollte kann mans ja noch austauschen, Rundhälzer gibts ja in jedem Baumarkt. Gewicht düfte sich dadurch dann allerdings erhöhen.
Zitat von: Anne
Und jetzt wo du den schönen Gürtel hast bist du eh der König des Detailpornos.

Kelmon

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Re: Zeltfrage
« Antwort #48 am: April 06, 2011, 23:20:09 »
Die Dicke des Zeltstoffes finde ich eigentlich für sich alleine gesehen nicht so wichtig - vielmehr muß man auch überlegen, was die Form des Zeltes ist. Ein Zelt mit steilen Wänden wie dieses sorgt auch bei durchnässten Wänden dafür, daß das Wasser abläuft.

Habe ich beim EpicEmpires-Regen-Härtetest bei meinem neuesten Selbstbau-Zelt deutlich gemerkt, das ist auch ein (noch etwas kleineres) A-Tent für 1 oder 2 Personen ohne signifikanten Platzbedarf.